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Extral­eben ist eine Pro­duk­ti­on und Label für Thea­ter und Live-Per­for­man­ces. In ihren Pro­duk­tio­nen ver­ste­hen sie sich glei­cher­mas­sen als Wel­ten­er­zeu­ger und deren Dekon­struk­teu­re.

Gegrün­det wur­de Extral­eben im Jahr 2012 von Ben­ja­min Bur­ger. Die Arbei­ten von Extral­eben las­sen sich nicht auf ein Gen­re oder Medi­um fest­le­gen. Je nach Pro­jekt wer­den unter­schied­li­che Crews zusam­men­ge­stellt, die dann ihr gemein­sa­mes Pro­jekt und Anlie­gen spe­zi­fisch orga­ni­sie­ren und rea­li­sie­ren. Mit jedem Pro­jekt ändert sich somit die Wahl der Mit­tel, Ästhe­tik und des Set­tings: So wur­de z.B. ihr ers­tes Stück «Yet Ano­t­her World» in einem Mul­ti­play­er-Video­spiel auf­ge­führt und die Pro­duk­ti­on «A Lovely Pie­ce of Shit» wie­der­um in Elek­tro­klubs durch die Nacht gespielt. Ihre Arbei­ten sind oft trans­me­di­al wei­ter­ge­führt, wie z.B. mit der Sin­gle­aus­kopp­lung Horn aus dem Pro­jekt «A Lovely Pie­ce of Shit». Mit dem inter­me­dia­len Kunst­pro­jekt «0» wählt die Crew neben dem Thea­ter­raum ande­re Aus­tra­gungs­or­te für ihr Anlie­gen wie z.B. den öffent­li­chen Stadt­raum oder eine Kolum­ne in dem Online­me­di­um Tsüri.ch. Gemein­sam ist ihren Pro­duk­tio­nen und kri­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen die Explo­ra­ti­on von uto­pi­schen Gedan­ken­räu­men und einer spe­ku­la­ti­ven Welt­sicht.